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FAQ – Häufige Fragen zu Zuger Wein

1. Weinbau & Herkunft

Warum wächst im Kanton Zug guter Wein?

Der Kanton Zug profitiert von einem milden Klima, dem temperaturausgleichenden Einfluss des Zugersees, rund 1’700 Sonnenstunden pro Jahr und unterschiedlichen Bodentypen. Auch die Topgrafie mit vielen sanften Hügeln in Gewässernähe schaffen ideale Bedingungen für charaktervolle Weine.

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Welche Böden prägen den Zuger Wein?

Die meisten Rebberge wachsen auf Moränenhügeln, die der Reussgletscher in der letzten Eiszeit hinterlassen hat. Entlang der Reuss bilden Buntsandsteine die Grundlage der Weinberge. Die Rebberge in Baar stehen auf Schwemmland der nahegelegenen Lorze. Diese Vielfalt trägt wesentlich zum Charakter der Zuger Weine bei.

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Seit wann gibt es Weinbau im Kanton Zug?

Der Weinbau ist in Zug seit dem Mittelalter dokumentiert. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich 1309 in einer verbrieften Erbschaft der Ritter von Hünenberg. Nachdem die Reblausplage um 1890 sämtliche Rebberge der Region zum Verschwinden brachte, dauerte es bis in die 1960er Jahre, als in Walchwil wieder erste Rebberge im Kanton entstanden. Heute erlebt er eine Renaissance, getragen von innovativen Winzerinnen und Winzern sowie nachhaltigen Rebsorten.

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Wie viele Rebsorten werden im Kanton Zug angebaut?

Im Kanton Zug werden mehr als 20 verschiedene Rebsorten angebaut. Während in der Pionierzeit die Sorten Pinot Noir und Riesling Sylvaner dominierten, sind es nun die PIWI-Rebsorten, dazu gehören Solaris, Divico, Muscaris, Souvignier Gris, Satin Noir und Johanniter. Der Kanton Zug gehört schweizweit zu den Regionen mit dem höchsten Anteil pilzwiderstandsfähiger Rebsorten.


2. Nachhaltigkeit

Warum gelten Zuger Weine als besonders nachhaltig?

Zug ist ein junger und moderner Weinkanton, in dem PIWI-Rebsorten dominieren. Sie erlauben es auf synthetische Pflanzenschutzmittel weitgehend zu verzichten. Einige Weingüter haben zudem sogenannte Vitiforst-Konzepte umgesetzt, wo Bäume, Sträucher und Trockensteinmauern direkt im Rebberg für eine grosse Biodiversität sorgen.

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Ist der Kanton Zug führend bei PIWI-Weinen?

Ja. Der Anteil pilzwiderstandsfähiger Rebsorten gehört mit 86% schweizweit zu den höchsten. Solaris, Divico, Muscaris und weitere PIWI-Sorten prägen den modernen Zuger Weinbau. Die wichtigste Traubensorte ist Solaris – diese Traubensorte wurde in den 1990er Jahren in der Schweiz erstmals hier im Kanton Zug durch Weinbau Risch angepflanzt.

3. Genuss

Welcher Zuger Wein eignet sich als Geschenk?

Regionale Zuger Weine eignen sich hervorragend als Geschenk für Weinliebhaber, Firmenkunden oder besondere Anlässe. Durch die kleinen Produktionsmengen besitzen viele Weine einen exklusiven Charakter. Zuger Weine bietet assortierte Weinkartons an, so dass man die ganze Vielfalt lokaler Weine erleben kann, die sonst nur sehr schwer zu bekommen sind.

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Welche Speisen passen zu Zuger Weisswein?

Solaris passt hervorragend zu Fisch, Spargel, asiatischen Gerichten und regionalem Käse. Muscaris harmoniert besonders gut mit Apéros und würzigen Speisen.

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Welche Speisen passen zu Zuger Rotwein?

Divico und Pinot Noir begleiten Wild, Rindfleisch, Pilzgerichte sowie reifen Hartkäse ausgezeichnet.

4. Besuch & Tourismus

Wo kann man im Kanton Zug Wein degustieren?

Viele Weinbaubetriebe bieten Degustationen direkt auf dem Weingut an. Zusätzlich finden regelmässig Tage der offenen Weinkeller sowie Weinveranstaltungen statt. Sie können sich gerne via das Kontaktformular bei Zuger Weine melden, die Sie dann mit den Weingütern in Kontakt bringen.

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Kann man Weinwanderungen rund um den Zugersee unternehmen?

Ja. Rund um den Zugersee befinden sich zahlreiche Rebberge, die sich ideal mit Wanderungen und Degustationen verbinden lassen. Ein Projekt für eine Weinwanderung am Zugersee ist aktuell in Erarbeitung.

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Wann ist die beste Zeit für einen Besuch der Zuger Rebberge?

Zwischen Mai und Oktober präsentieren sich die Weinberge besonders eindrucksvoll. Die Weinlese im Herbst bietet zusätzlich spannende Einblicke in die Arbeit der Winzer.

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Wann findet die Weinlese im Kanton Zug statt?

Die Weinlese beginnt je nach Witterung meist zwischen Ende August und Oktober. Der genaue Zeitpunkt hängt von Rebsorte, Lage und gewünschtem Reifegrad der Trauben ab. Viele lokale Weingüter sind froh um helfende Hände bei der Ernte.

5. Qualität

Was zeichnet Zug AOC aus?

Zug AOC garantiert, dass die Trauben im Kanton Zug gewachsen sind und strenge Qualitäts- und Herkunftsvorschriften erfüllen. Seit 2009 gibt es das AOC-Reglement; seit 2023 ist Zug als vollwertiger Weinbaukanton anerkannt.

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Warum produzieren die Zuger Winzer eher kleine Mengen?

Die Rebfläche umfasst lediglich rund 10 Hektaren. Dadurch entstehen kleine Chargen mit viel Handarbeit und hoher Qualität. In guten Rebjahren entstehen daraus rund 50’000 Flaschen Wein.

6. Region

Wie viele Weinbaubetriebe gibt es im Kanton Zug?

Heute engagieren sich rund 24 Weinbaubetriebe und Privatwinzer für den Zuger Weinbau. Gemeinsam bewirtschaften sie rund 10 Hektaren Rebfläche.

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In welchen Zuger Gemeinden gibt es Weinbau?

Zu den Weinbaugemeinden zählen alle Talgemeinden im Kanton Zug, die eine Höhenlage von 400 – 600 Meter über Meer haben unter anderem Zug, Cham, Baar, Hünenberg, Risch-Rotkreuz, Walchwil und Steinhausen.

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Warum lohnt sich regionaler Wein aus Zug?

Wer Zuger Wein kauft, unterstützt regionale Landwirtschaft, kurze Transportwege und familiengeführte Weinbaubetriebe. Zudem erwirbt man damit Raritäten, die ausser beim Weingut und in ausgewählten Restaurants nicht zu finden sind.